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Wildpoldsried Haldenwang Lauben Dietmannsried Altusried Wiggensbach Kempten Betzigau Durach Buchenberg Sulzberg Waltenhofen Oy-Mittelberg Wertach Weitnau Missen-Wilhams Oberstaufen Rettenberg Immenstadt Blaichach Burgberg Jungholz Bad Hindelang Sonthofen Ofterschwang Balderschwang Bolsterlang Fischen Obermaiselstein Oberstdorf Kleinwalsertal

Wildpoldsried

Angrenzend an den Kempterwald, nahe an Allgäus Einkaufsmetropole Kempten, trägt das ruhige Wildpoldsried noch ganz den Charme malerischer Ländlichkeit.

Haldenwang

Das Wanderparadies Kronholz, der neu gestaltete Dorfkern und der einmalige Blick ins Illertal an einem der Aussichtspunkte lohnen einen Besuch ins reizvolle Haldenwang – 10 km nordöstlich von Kempten.

Lauben

Im hügeligen Allgäuer Voralpenland, eingebettet in das Tal der Iller, findet man abseits vom großen Tourismusrummel die ruhige Gemeinde Lauben - vor allem bekannt geworden durch das Käsewerk „Champignon”.

Dietmannsried

Als „Tor zu den Alpen” wird dieser verkehrsgünstige Ferienort am Illerdurchbruch bezeichnet. Touristen werden von den landschaftlichen Reizen, der Frische und Ruhe gleichermaßen wie vom vielseitigen Kultur- und Freizeitangebot angezogen.

Altusried

Eine ganze Gemeinde macht Theater. Und schreibt dadurch Geschichte: Die Altusrieder Freilichtspiele haben 120-jährige Tradition. Kulturgenießer dieser Art kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Inmitten einer wunderbaren Naturkulisse.

Wiggensbach

Abseits des Verkehrs in herrlicher und abwechslungsreicher Landschaft in einer Höhenlage von 850 – 1.077 m liegt der anerkannte Erholungsort mit 4.600 Einwohner.

Kempten

2000 Jahre jung, einst Römerstadt – heute die Metropole des Allgäus. Den Besucher erwartet eine pulsierende Stadt, die mit ihrem Angebot aus Kultur, Einkauf und Sport Erlebnisse von früh bis spät bietet.

Betzigau

Vor den Toren der Stadt Kempten und inmitten einer einzigartigen und beliebten Fremdenverkehrsregion.

Durach

Ideal für Natur- und Stadtliebhaber: Nur 4 km von der Allgäuer Hauptstadt Kempten entfernt, strahlt Durach mit seinen Höfen und Weilern, dem historischen Ortskern rund um die Kirche und dem bäuerlich geprägten Bergdorf Bodelsberg Behaglichkeit und Harmonie aus.

Buchenberg

Große Waldgebiete und ein ausgedehntes Wanderwegenetz charakterisieren den Luftkurort Buchenberg, sowie zwei Naturschutzgebiete (Rohrbachtobel, Hölzlertobel).

Sulzberg

Sulzberg lädt mit seinen „Erholungsoasen” Rottachsee, dem sagenumwobenen Sulzberger (Öschle) See, Widdumer Weiher (Vogelschutzgebiet) und seinen Landschaftsschutzgebieten zum Verweilen, Genießen und Sport betreiben ein.

Waltenhofen

Im Herzen des Oberallgäus liegt Waltenhofen mit seinem "Erholungsgebiet Niedersonthofener See". Rund um die Seen bietet es Einheimischen wie Urlaubsgästen ein breites Spektrum an idealen Freizeitmöglichkeiten.

Oy-Mittelberg

Der Kneipp- und Luftkurort Oy-Mittelberg liegt auf 900-1100 Meter Höhe und strahlt mit seinen vier Seen, eingebettet in reizvolle Landschaftsformen, Ruhe und Natürlichkeit aus. Die vielen Sportmöglichkeiten runden den Aufenthalt harmonisch ab.

Wertach

Wertach am Fuße des Grünten im südlichen Oberallgäu ist der höchstgelegenste Markt Deutschlands (915-1695m). Zwei Drittel des Gemeindegebietes stehen unter Landschafts- und Naturschutz.

Weitnau

Staatlich anerkannter Luftkurort in den Allgäuer Voralpen. Zahlreiche Wander- und Radwege, Erlebniswanderweg "Carl Hirnbeinweg" zwischen Weitnau-Wilhams und Missen.

Missen-Wilhams

Die "Alpkönigdörfer" (staatlich anerkannte Luftkurorte und Wintersportplatz) laden ein: Wanderwege, Erlebniswanderweg von Missen-Wilhams nach Weitnau mit 68 Erlebnisstationen.

Oberstaufen

Ausgezeichnet als „familienfreundlicher Ort"”, bietet neben heilsamem Klima und intakter Umwelt zahlreiche Urlaubsattraktionen. Die natürliche Landschaft begeistert ganzjährig Gäste über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Rettenberg

Deutschlands südlichstes und sonnenverwöhntes Brauereidorf Rettenberg bietet einen wunderbaren Blick in die Oberallgäuer Bergwelt und bildet zusammen mit Burgberg das Herz der beliebten Ferien- und Skiregion am Grünten.

Immenstadt

Eingebettet zwischen dem Großen Alpsee und der Iller, umgeben von Wäldern und Bergen. Ganzjähriges Familienferiengebiet, Angebote für Sport, Freizeit und Erholung.

Blaichach

Ein Erholungsreservat für wahre Individualisten, frei von vorprogrammiertem Aktionismus! Der Naturgarten Blaichach und Gunzesrieder Tal - eine Entdeckungsreise von früh bis spät, für Groß und Klein.

Burgberg

Am Grünten-Südhang gelegen ist das Knappendorf Burgberg – der nachweislich sonnenreichste Ferienort des Oberallgäus und staatlich anerkanntes Erholungsgebiet.

Jungholz

Das malerische Tiroler Berg- und Skidorf im Allgäu, wo Erde und Himmel sich berühren, sie einlädt ins Bergalmen-
wiesenwälder-
wassersonnen-
wanderland.

Bad Hindelang

Im Herzen des Ostrachtales liegt das Kneippheilbad Bad Hindelang. Es besticht durch wohltuendes Hochgebirgsklima, Luftgütegrad 1 und seinen ursprünglichen Allgäu-Charakter.

Sonthofen

Internationale Alpenstadt des Jahres 2005 in zentraler Lage im oberen Illertal. Anerkannter Luftkurort vor den Allgäuer Hochalpen, der mit seinen ländlichen Ortsteilen Urbanität und Natur in idealer Weise verbindet.

Ofterschwang

Das grüne Herzstück des Oberallgäus am Fuße der Hörnergruppe lädt zum Kräftetanken und zu Erholung bei Sport, Spiel und Spaß ein.

Balderschwang

Mit 1044 m Höhe die höchstgelegene Gemeinde Bayerns, in einem sonnenreichen, ganzjährig nebelfreien und im Winter schneesicheren Hochtal.

Bolsterlang

Ein kleines, freundliches Bergdorf im Herzen des Oberallgäus (950 Einwohner). Hier können Sie Ihren Urlaub auf dem Sonnenplateau des Oberallgäus abseits von Hektik und Trubel genießen.

Fischen

Großartiges Bergpanorama, farbenprächtige Wiesen… - der heilklimatische Kurort mit seinem dörflichen Charakter bietet zudem umfangreiches Kur-, Sport- und Kulturprogramm.

Obermaiselstein

Auf einem überdurchschnittlich sonnigen Hochplateau gelegen (860 m), ist Obermaiselstein mit seinem Höhenreizklima ganz auf den erholsamen Urlaub eingestellt.

Oberstdorf

Deutschlands südlichster Ort (815-2224 m), umrahmt von den Allgäuer Hochalpen und international bekannt, liegt in einem weiten behaglichen Talkessel, mitten in Europa.

Kleinwalsertal

Das Kleinwalsertal, Hochgebirgstal zwischen 1100 und 2500 m mit Luftkur-Qualität gilt als internationales Top-Erholungsreservat.

9000 Jahre Allgäu

Das Allgäu gehört zu den Weltregionen, die vergleichsweise spät besiedelt wurden. Dann ging’s aber durchaus zur Sache ...

... Das ständige Kommen und Gehen im Laufe der Jahrhunderte hat dazu geführt, dass der Allgäuer als solcher quasi einen Gen-Cocktail in sich trägt. Das hat der Qualität der „Allgäuer Rasse“ durchaus nicht geschadet. Wenngleich der Allgäuer statt eines Kopfes einen „Grind“ auf den Schultern trägt. Das ist aber mehr ein sprachliches Problem. Wie man weiß, hilft beim Genetischen eine gewisse Vielfalt, Einfalt zu vermeiden.

Wichtiger Hinweis für Allgäu-Reisende:
Wer der Allgäu sagt, outet sich als Allgäu-Ersturlauber.
Das Allgäu kommt viel besser rüber – und ist auch noch korrekt.
Mehr dazu hier.

8000 – 3000 v. Chr.: Steinzeitmenschen

Früheste gesicherte menschliche Spuren im oberen Allgäu stammen aus der Mittleren Steinzeit. Im Oberstdorfer Gebiet stießen die Steinzeitmenschen bis auf eine Höhe von knapp 1400 Meter vor.

1200 v. Chr.: Völkerwanderung/Illyrer

Während der Völkerwanderung (am Ende der Bronzezeit) zogen die Völker des Ostens nach Westen. Die Illyrer aus dem heutigen Ungarn drangen über Norditalien bis ins Allgäu vor.

5. Jahrhundert v. Chr.: Kelten

Vermutlich im 5. Jahrhundert wanderten die Kelten von Gallien kommend im Allgäu ein. Sie waren „hochzivilisierte“ Viehzüchter, Handwerker und Händler. Sie „gründeten“ bereits Städte wie Cambodunum, das heutige Kempten.

15 v. Chr. – 410 n. Chr.: Römerzeit

Die beiden Stiefsöhne von Kaiser Augustus, Drusus und Tiberius, eroberten 15. v. Chr. in kurzer Zeit das südliche Bayern, die Ostschweiz und Tirol. Die Römer übernahmen die Bezeichnung Cambodunum für ihre Stadt, von der Straßen in sechs Richtungen führten.

213: Alemannen

Die Alemannen durchbrachen 213 erstmals den Limes; 233 drangen sie bis nach Kempten vor.

496: Christianisierung

Die Alemannen wurden von den Franken geschlagen und unterworfen. Die danach einsetzende Christianisierung war im 9. Jahrhundert abgeschlossen. Schutzheiliger des Allgäus ist St. Mang (St. Magnus).

817: Allgäu

In einer Urkunde des Klosters St. Gallen wird das Allgäu erstmals erwähnt: „Albigaue“. Gemeint sind Alpenauen.

1520: Reformation

Ab 1520 erfolgte die Reformation der freien Reichsstädte im Allgäu.

1525: Bauernaufstand

Die Gründe für die Erhebung der Bauern sind vielschichtig. Die starre Herrschafts- und Gesellschaftsordnung war nicht in der Lage, sich Veränderungen anzupassen. Der Geist der Reformation – Bruderliebe, Gleichheit vor Gott – leistete einen wesentlichen Beitrag.
Am 14. Februar 1525 schlossen sich die Allgäuer Bauern zum „Sonthofener Haufen“ zusammen.
Mit der Niederschlagung des Bauernaufstandes setzte die Gegenreformation ein. Dadurch blieb das Allgäuer Land katholisch.

1550: Vereinödung

Die Vereinödung, eine Form der Flurbereinigung, begann um 1550. Noch heute prägen die Einzelgehöfte ganz entscheidend die Landschaft im oberen Allgäu.

1618 – 1648: Dreißigjähriger Krieg

Der Dreißigjährige Krieg und die Pest führten zu großen Verwüstungen und daraus folgend zu großer Not.

1802: Säkularisation und Mediatisierung

Die Fürstabtei Kempten und die Reichsstadt Kempten wurden bayerisch. Per Dekret wurden die beiden Städte Kempten 1811 vereinigt.

Ab ca. 1830: Das „blaue“ Allgäu wird „grün“

Die Umstellung vom Flachsanbau auf die Milchwirtschaft hatte die Umfärbung des Allgäus zur Folge. „Kaum ein anderer Volksteil hat in so kurzer Zeit seine Wirtschaft so radikal geändert – zum Guten gewendet, sich nach Jahrhunderte langem vergeblichem Mühen endlich die Form geschaffen, die den geografischen und klimatischen Gegebenheiten seines Lebensraumes entspricht“ (Norbert Herrmann: „Kempten und das obere Allgäu“; Verlag für Heimatpflege Kempten).
Noch heute prägt die Landwirtschaft die Kulturlandschaft des Allgäus und sichert damit die Basis des Tourismus. Und: Das Allgäu hat sich zur Käsküche Deutschlands entwickelt.

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Letzte Änderung: 02.11.2007 / 11:25 Uhr
Ausgedruckt am 09.09.2010 / 14:58